Cake Pops! Mit Eierlikör!

Ich hab ja schon mal Cake Pops gemacht, hier nämlich. Damals noch eher dilettantisch mit Fertigkuchen, Schaschlikspießen und Milka-Philadelphia, habe ich den Kuchen jetzt selbst gebacken und mir direkt aus USA diverse Zutaten wie Candy Melts (also bunte Glasur), Zuckerstreusel, Lollipop-Stiele und einen Cake-Pop-Halter schicken lassen. Das Ergebnis: Eierlikör Cake Pops.


Aber der Reihe nach. Hier das Rezept:
...


Erstmal einen Rührkuchen backen. Ich habe einen Eierlikörkuchen nach Ommas Rezept gemacht:

-  5 Eier mit
- 250 gr. Zucker und
- 2 Päckchen Vanillezucker verrühren. Dann langsam
- 250 ml Öl und
- 250 ml Eierlikör einfließen lassen.
- 250 gr. Mehl und 
- 1 Päckchen Backpulver unterrühren.

Den Teig in eine gefettete Form füllen und bei ca. 180 Grad ca. eine Stunde auf mittlerer Schiene backen. Der Stäbchentest sagt einem, ob der Kuchen fertig ist. Voilá:


Das gute Stück muss jetzt ordentlich abkühlen. Damit das ein bisschen schneller geht, habe ich ihn einfach in Scheiben geschnitten. Ich habe derweil schonmal alles für´s Dekorieren am Schluss vorbereitet, da muss es dann nämlich schnell gehen.



Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, geht die Sauerei los: Den Kuchen in einer großen Schüssel kleinbröseln (harte Stellen am Rand entfernen und gleich essen :-)). Dann 140 gr. Frischkäse (Doppelrahmstufe) mit 70 gr. Puderzucker zum sogenannten Frosting verrühren und zu den Kuchenbröseln geben. Für das Frosting gibt´s wohl mehrere Möglichkeiten, oft liest man auch, dass noch Butter untergerührt wird. Muss ich nächstes Mal zum Vergleich probieren. Heute ohne Butter.


Jetzt mit den Händen alles richtig schön vermatschen, so dass am Schluss eine klebrige Masse entsteht (Küchenrolle bereitzuhalten ist empfehlenswert...). Wenn der Teig zu trocken ist, einfach noch nen Schluck Eierlikör oder noch bisschen Frischkäse dazugeben. Als nächstes werden kleine Bällchen geformt. Ca. 2 cm Durchmesser finde ich ausreichend, größere sind mir hinterher vom Stiel gefallen. Wichtig ist, dass man sie gscheit zusammenpresst, sonst halten sie später nicht. Meine waren fast zu trocken/ locker. Aber nur fast.

Der arme Kuchen hat jetzt so viel mitgemacht, dass er sich - jetzt im Aggregatszustand von kleinen Kügelchen eben - eine Pause im Kühlschrank verdient hat. In der Zwischenzeit: Eierlikör trinken ;-). Wenn die Teigkugeln schön kühl sind, kann man langsam die Glasur erhitzen. In meinem USA-Paket waren Candy Melts, kleine bunte Drops, die man sehr schön dosieren und schnell schmelzen kann. Natürlich geht auch ganz normale Kuchenglasur.


Ich hab die Dinger übrigens im Wasserbad geschmolzen, nicht in der Mikrowelle. So, und dann wird´s ernst. Damit die Cake Pops an den Stielen halten, erstmal den Lollipop-Stick ca. 1 cm in die flüssige Glasur tauchen und dann ein Kügelchen aufspießen. Übrigens hatte ich letztes Mal Schaschlikspieße verwendet - die taugen nichts, weil sie zu dünn sind und die Cake Pops nicht halten. Lollipopsticks (aus dicker Pappe) oder auch etwas breitere Holzstäbchen sind da schon besser.


Ja, und dann werden die Pops hübsch gemacht. In die Glasur Eintauchen ging bei mir nicht, da haben die sich - trotz allen Vorkehrungen - selbstständig gemacht. Aber mit einem kleinen Löffel klappt das ganz gut. Dann Cake Pop in eine Halterung stellen (z.B. Styroporblock) und mit Streuseln/ Herzchen/ Mandeln/ was auch immer bestreuen, solange die Glasur noch flüssig ist. Fertig.


Kommentare

  1. Sue, das sind ja super Fotos!
    Ich bin ein grosser Cake Pops Fan uns stöbre gerne mal durchs Netz nach neuen Rezepten und Ideen, da bin ich auf deinen Blog gestossen. Grosses Lob für die tolle Dokumentation Deines Rezeptes und vorallem die tolle Bebilderung! Möchte man am liebsten gleich "reinbeissen" :)
    Was Deine Zutaten übrigens angeht, es gibt einige Shops in Deutschland die das Zeug von Wilton auch anbieten, backtraum.eu zum Beispiel (ist aber nur einer von vielen). Dann musst Du nicht immer die Candy Melts aus USA importieren :)

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  2. tolle bilder...und das ergebnis sieht auch bestens aus !!! :-))

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  3. Vielen Dank für das Lob! :-) Die Dinger waren wirklich sehr lecker, haben genauso geschmeckt wie die "Happy Birthday" Cakepops beim Starbucks in New York.

    Das mit den deutschen Seiten zum Bestellen ist ein guter Tip. Auf amerikanischen Seiten sind die Zutaten zwar alle bisschen billiger, aber wegen den hohen Portokosten spart man nicht wirklich was.

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