Milchstraße und Sternschnuppen


Gestern hatte der jährliche Sternschnuppen-Schauer seinen Höhepunkt. Der Himmel hat mich

schon immer fasziniert - mit all seinen Bestandteilen. Ob Wolken, der Mond, Polarlichter oder Sterne. Um so schöner, dass das gestrige Maximum des Perseiden Schauers in eine Nacht fiel, in der die Temperaturen 20 Grad nicht groß unterschritten wurden, und wir genau jetzt Neumond haben, also kein - beim Sternegucken störendes - Mondlicht den Himmel zusätzlich erhellt. 


Ich wollte mich dieses Mal unbedingt auf die Lauer legen, um ein paar Sternschnuppen zu sehen. Da wir in München unter einer starken Lichtverschmutzung leiden, sind wir gestern Abend ein paar Kilometer aus der Stadt rausgefahren, um einen dunkleren Himmel mit mehr Sternen zu haben.  Und Sternschnuppen gab es zu Hauf - in anderthalb Stunden zählte ich 23, von denen mir ein paar auch über die Bilder geflitzt sind. So viele Wünsche habe ich ja gar nicht!


Dass es eine halbe (Auto-)Stunde vor der Stadt schon so dunkel ist, dass man die Milchstraße derart deutlich sieht, hätte ich nicht gedacht. Wobei wir aber auch Richtung Süden fuhren, und damit die Stadt im Rücken hatten. Richtung München sah der Himmel schon deutlich heller aus.




Fotografiert habe ich mit dem 24-70 mm-Objektiv, wobei mir die 24 mm für Aufnahmen des Himmels nicht weitwinklig genug sind. Ansonsten: Lichtstärke 2,8, 20 Sekunden belichtet, Iso 4000. Und die Bilder von der Milchstraße sind leicht nachbearbeitet.

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