Þingvellir und Polarlicht

Der Samstag war wohl der ereignisreichste, intensivste und auch längste Tag unserer fünftägigen Islandreise. Nach dem Frühstück ging´s mit dem Mietwagen erstmal in den Nationalpark Þingvellir, den wir am Vortag zeitlich nicht mehr schafften.


Ich war hier zwar schon letztes Jahr im September, aber damals war das Wetter nicht so berauschend. Am Samstag konnte ich...
den Park nach anfänglicher leichten Bewölkung mal bei herrlichem Sonnenschein sehen. Wir ließen uns viel Zeit und spazierten durch die Schlucht bis zum Öxarárfoss, einem kleinen Wasserfall im Park. 


Da wir heute ein bisschen mehr von der Musik mitnehmen wollten - die Konzerte fingen ja bereits mittags an - sind wir schon am Nachmittag zurück nach Reykjavík gefahren und haben uns erstmal wieder ein bisschen in den verschiedensten Clubs und Kneipen rumgetrieben (dazu gibt´s noch nen eignene Post). 


Wegen des herrlich klaren Himmels beschlossen wir gegen 23:00 Uhr, trotzdem noch ein bisschen aus der Stadt raus zu fahren, um vielleicht doch ein Polarlicht zu sehen. Also fuhren wir an den Strand von Seltjarnarnes, einem Gemeindeteil von Reykjavík. Und tatsächlich - sobald wir die Stadtlichter hinter uns gelassen hatten, wurde auch schon ein großer Bogen am Himmel sichtbar. 


Danach wieder Switch - raus aus den Outdoor-Klamotten und Wanderstiefeln, rein in die stadttauglichen Sachen, und auf zum Konzert von Dikta, das ich unbedingt sehen wollte. Als wir uns gegen 1:00 Uhr vom Hotel Richtung Iðnó, einem (ehemaligen?) Theater, aufmachten, hat es das Polarlicht sogar bis in die Stadt geschafft. Und meine extra für diesen Trip gekaufte Kompaktkamera konnte es über der Statue von Leif Erikson festhalten.


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