Wiedereröffnung des Lenbachhauses

Morgen, am 08.05.2013, ist es endlich so weit: Die Städtische Galerie im Lenbachhaus öffnet nach mehreren Jahren des Umbaus ihre Türen für das Publikum. Im Rahmen einer Öffnung heute Mittag hatte ich die Möglichkeit, mir das Ganze schon mal vorab anzusehen. Und - ich bin begeistert!


Im 19. Jahrhundert wurde das Lenbachhaus - fast direkt...
am Königsplatz - als Villa im Renaissance-Stil für den Münchner Malerfürsten Franz von Lenbach erbaut.


Neben der Sanierung der bestehenden, historischen Gebäudeteile (in denen man zum Teil die Wohnräume Franz von Lenbachs besichtigen kann) kam ein barrierefreier Neubau der Architekten Foster + Partners aus London dazu. 


In den großzügigen Eingangsbereich im Neubau wurde ein Teil der Villa integriert. Außerdem sticht sofort die von der Decke hängende Skulptur "Wirbelwerk" von Olafur Eliasson ins Auge, die aus unzähligen Glasteilen ein hübsches Farbspiel an die Wände zaubert.


Die Ausstellung selbst ist räumlich klar gegliedert und äußerst ansprechend. Neben der einzigartigen Sammlung des »Blauen Reiters«, mit Werken von Paul Klee, Franz Marc, August Macke, Wassiliy Kandinsky und Gabriele Münter, sind auch Gemälde des 18. und 19. Jahrhunderts der Münchner Schule, des Jugendstils und der Neuen Sachlichkeit vertreten. Auch aktuelle Kunst kommt mit Installationen und Werken von z.B. Joseph Beuys nicht zu kurz.




Eine sehr gelungene Neukonzeption und Umgestaltung der Lenbachgalerie. Ich werde hier sicher öfter mal vorbeischauen, und kann das jedem nur empfehlen, der sich in München aufhält.

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